Mit Bio-Suppe gegen Umwelt-Frevel

 

  Guten Appetit: Die NaturFreunde Göttingen bei den Umwelt-Aktivisten vor Ort

 

Sie machen Front gegen Umwelt-Frevel:

Umwelt-Aktivisten haben einen Acker bei Neu-Eichenberg/Kassel besetzt. Sie protestieren gegen das dort geplante Logistik-Zentrum der Dietz AG. Der gigantische Logistik-Terminal bei dem Dorf Hebenshausen soll auf einer Fläche von 80 (!) Hektar, das entspricht rund 130 Fußball-Feldern, bestes Ackerland zubetonieren - damit wäre der Terminal größer als das Dorf selbst!

Internet macht´s möglich

Möglich macht solchen Gigantismus der explodierende Internet-Handel mit seinen rasant wachsenden Paket-Lieferungen quer durch die Republik. Die Folgen des Super-Terminals wären gravierend: Eines der besten Ackerbau-Gebiete Deutschlands würde vernichtet. Der Boden würde versiegelt und könnte kein Regenwasser mehr aufnehmen. Pflanzen könnten nicht mehr wachsen und das Treibhaus-Gas CO2 aus der Atmosphäre aufnehmen. Wertvolle Nahrung würde knapper - bei steigender Weltbevölkerung.

Solidarität mit den Besetzern!

Statt dessen würden Tausende Paket-Liefer-LKWs täglich die Atmosphäre weiter mit Kohlendioxid und Stickoxiden aufladen - die Sommer in unserer Region würden noch heißer. "Ein Wahnsinn angesichts der Klima-Krise!" befanden die NaturFreunde Göttingen und besuchten die Umwelt-Aktivisten vor Ort - und brachten für die Aufrechten kräftige selbstgemachte Bio-Gemüsesuppe mit! Beim gemeinsamen Löffeln kam man sich rasch näher.

Die NaturFreunde Göttingen sprechen sich gegen das geplante Logistik-Zentrum aus und fordern die politisch Verantwortlichen zu einer Revision ihres monströsen und klimaschädlichen Bauvorhabens auf!                                         Foto: Nebel